Abnehmen nach der Schwangerschaft- so geht’s richtig

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Es heißt immer, dass es für eine Frau mit Kinderwunsch nichts schöneres gibt, als endlich Mama zu werden. Leider können nur die wenigsten werdenden Mütter die neun Monate, die das Kind im Bauch verbringt, genießen, denn neben den üblichen Schwangerschaftsbeschwerden kommen noch die Sorgen um die eigene Figur dazu. Danken können wir dafür größtenteils den Medien und Zeitschriften, in denen Models, Schauspielerinnen und Size-Zero-Frauen als die Super-Mamis dargestellt werden. “Motivation und Disziplin sind der Weg zum erfolgreichen Abnehmen” heißt es, womit praktisch alle frisch gebackenen Mütter, denen das Abnehmen noch nicht gelungen ist, automatisch als faul bezeichnet werden. Doch das stimmt so nicht ganz, denn jeder Körper hat einen anderen Stoffwechsel, der durch die Schwangerschaft auch träge werden kann. Und auch die Hormonlage spielt eine wichtige Rolle.

Während einer Schwangerschaft wird der Körper hohen Belastungen ausgesetzt. Das Bindegewebe und die Muskulatur werden stark beansprucht, teilweise sogar Extrembelastungen ausgesetzt. Beckenboden und Bauchmuskulatur sind ziemlich überdehnt und sehr empfindlich durch den wachsenden Bauch und das Gebären des Kindes. Bevor man an das Zurückgewinnen der “Ursprungsfigur” denkt, braucht der Körper erst einmal Zeit zum Regenerieren, was im Schnitt die gleiche Zeit in Anspruch nimmt, wie die Schwangerschaft selbst. Allerdings kann man sechs bis acht Wochen nach der Geburt mit leichter Rückbildungsgymnastik beginnen.

Der richtige Weg

Die meisten Mütter setzen sich falsche Ziele und machen sich unnötigen Druck, um ihr Wunschgewicht zu erreichen, doch das ist völlig falsch. Allein durch die Geburt verliert man ungefähr 5,7 Kilogramm. Ein Baby wiegt im Schnitt drei bis 3,4 kg. Dazu kommen einundhalb Kilogramm Fruchtwasser, die Plazenta, die ungefährt ein halbes Kilo wiegt und 300 Gramm Blut und Wassereinlagerungen, die bei der Geburt wieder verloren gehen.

Und hier kommt dann die Eigeninitiative ins Spiel: das dauerhafte gesunde Ernähren! Ganz wichtig ist, dass die Reserven des Körpers wiederaufgefüllt werden. Das bedeutet eine Ernährung mit reichhaltig Ballaststoffen, Folsäure, Magnesium, Vitamin B6 und Zink. Notfalls gibt es hierfür spezielle Nahrungsergänzungsmittel.

Auch während der Stillzeit benötigt der Körper viel Kraft und Energie. Dafür legt er nochmals extra Fettreserven an, weshalb empfohlen wird, im ersten bis vierten Monat ungefähr 400 bis 500 Kalorien mehr zu verzehren, um genug Nährstoffe aufzunehmen. In dieser Zeit wird empfohlen, kürzer zutreten, damit der Körper an die Fettreserven muss. Allerdings lagern sich hier Umweltgifte ab- lösen diese sich, wandern sie in die Muttermilch.

Laut Studien nimmt man ab dem vierten Stillmonat am deutlichsten ab und anspruchsvoll wird es auch für die Mutter sowieso bleiben: durch das ständige Herumtragen des Babys, das Spazierengehen mit dem Kind im Kinderwagen und dem Langzeit-Schlafenzug kommt der Afterbabybody ganz von selbst.

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