Windpocken – Symptome und Behandlung

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Windpocken? Ab zum Arzt!

Windpocken gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten und sind durch einen bläschenförmigen Ausschlag, der sich über den gesamten Körper, einschließlich Kopfhaut und Genitalbereich, erstreckt, erkennbar. Bei Verdacht solltest Du sofort beim Arzt anrufen und Dir einen Termin geben lassen.

Ansteckend? Und wie!

Windpocken werden durch den Varicella-Zoster-Virus, ein Virus aus der Gruppe der Herpesviren, ausgelöst. Übertragen werden diese meist durch Husten oder Niesen (Tröpcheninfektion).

Hat sich Dein Kind infiziert, dauert es bis zu 20 Tage, bis die Krankheit tatsächlich ausbricht. Macht die Krankheit sich bemerkbar, rechnen Ärzte mit einer Ansteckungsfähigkeit von bis zu 10 Tagen oder bis die letzte Kruste abfällt. Allerdings besteht die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind bereits 48 Stunden vor dem Ausbruch infektiös ist. In dieser Zeit sollte das erkrankte Kind aufgrund der Ansteckungsgefahr auf keinen Fall in Kontakt mit anderen Kindern kommen. Auch nach dem Abfall der letzten Kruste sollten die Kinder noch einige Tage zu Hause verbingen.

Wichtig ist ebenfalls, dass Du bei Verdacht zunächst telefonisch Kontakt zu Deinem Arzt aufbaust, denn mit einem spontanen Besuch besteht ein großes Risiko, dass Dein Kleines andere Kinder in der Praxis ansteckt.

Was sind die Symptome?

  • Fieberhafte Erkältung
  • Stark juckender Ausschlag
  • Rote Flecken, Bläschen und Krusten

Diagnose von Windpocken

Die Diagnose stellt der Arzt meist anhand des Ausschlages, denn dieser ist charakteristisch für die Krankheit. Kann kein klares Bild gemacht werden, so kann der Arzt den Virus auch durch Blutuntersuchungen diagnostizieren oder anhand der Bläschen, da dieser auch in der Flüssigkeit steckt.

Wie verläuft die Krankheit?

Im normalen Verlauf treten zunächst rote Flecken auf, meistens begleitet von Fieber. Aus den roten Flecken werden schnell kleine Bläschen, welche mit Wasser gefüllt sind. Diese platzen und verkrusten dadurch. Weil die Ausschläge in immer neuen Schüben kommen, finden sich auf dem Körper des Kindes alle Stadien der Windpocken wieder. Dies wird auch “Sternenhimmel” genannt. Für gewöhnlich erscheinen Windpocken zunächst am Rumpf und breiten sich dann über Arme und Beine bis auf die behaarte Kopfhaut und den Genitalbereich aus.
Es dauert ungefähr fünf Tage bis die letzte Kruste verheilt ist. In der Regel heilt der Ausschlag ab, ohne Narben zu hinterlassen. Doch in manchen Fällen, beispielsweise wenn Bläschen aufgekratzt wurden oder Bläschen sich entzündeten, kann es sein, dass Narben bleiben.

Wie werden die Windpocken behandelt?

Die Krankheit wird systematisch behandelt, das heißt, dass die Symptome nach und nach bekämpft werden. Spezielle Salben und Antihistaminika werden dazu genutzt, um den Juckreiz zu lindern. Frag am Besten Deinen Arzt nach einer Salbe, denn so meidest Du Risiken! Außerdem hilft der Aufenthalt in kühlen Räumen, denn das Schwitzen verstärkt den Juckreiz.
Um zu verhindern, dass Dein Kleines die Bläschen aufkratzt, eignet es sich die Fingernägel bestmöglich zu kürzen.

 

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